Beachten Sie bitte für ein angemessenes Verständnis unserer Forderungen die Darstellung der Hintergründe!

Da:

  • Die schadensverursacherfirma Grünenthal / Stollberg und deren Eigentümer, die Familie Wirtz, sich seit Jahrzehnten einer Entschädigung für die Überlebenden des Contergan-Skandals verweigert, die in einer akzeptaplen Relation zu den entstandenen Schäden und der moralischen Verantwortung Ihres Unternehmens steht,
  • die früheren und derzeitigen Opfergeldzahlungen, die durch die "Conterganstiftung für behinderte Menschen" erbracht werden, in keiner Weise ein menschenwürdiges und selbstbestimmtes Leben der überlebenden Opfer das Contergan-Skandals gewährleisten,
  • aktuell, wie auch bereits in der Vergangenheit geschehen, ohne das wir gefragt oder informiert werden, über unser Schiksal und unserer Zukunft entschieden wird. Wir also wieder einmal bevormundet und entrechtet werden sollen,

haben sich die Unterzeichneten, zu einen unbefristeten Hungerstreik entschlossen, der von der Internationalen Contergan Thalidimid Allianz (ICTA) unterstützt wird.

Wir fordern:

Sofortige Aufnahme von offiziellen Verhandlungen zwischen der Geschäftsleitungder Firma Grünenthal GmbH (Stollberg), der Bundesministerin für Jugend, Familie und Soziales, des Bundesminister für Finanzen und Vertretern der Internationalen Contergan Thalidomid Allianz, die von uns benannt werden.
Diese Verhandlungen sind mit dem Ziel der kurzfristigen und rechtsverbindlichen Umsetzung des anhängenden Forderungskataloges zu führen.

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass wir uns nicht auf irgendwelche Verzögerungstaktiken, unverbindlichen Versprechungen oder fadenscheinige Zusagen einlassen werden!Die Überlebenden des, durch die Firma Grünenthal verusachten, Contergan-Skandals, haben über vier Jahrzehnte auf eine Entschädigung gewartet und gehofft. Niemand kann uns Ungeduld oder die Forderungen von Leistungen vorwerfen, die nicht unseren Schmerzen und unserem Leid entsprechen würden.

Wir bitten die Medien und unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger in Deutschland wie auch in Europa um Unterstützung und Solidarität bei unserem gerechten Kampf.

Bergisch Gladbach den 18.09.2008

Gihan Higasi, Helga Nuding, Stephan Nuding, Norbert Schweyen
und Bernhard Quiel (Presse).


Forderungskatalog